Flash for Fantasy

Jeder, der gern schreibt weiß, wie frustrierend es ist, wenn man sich in seiner Geschichte festgefahren und seine Figuren in eine Situation hineinmanövriert hat, aus der sie unmöglich wieder herauskommen können. Und jeder von uns Schreiberlingen weiß aber auch, was für ein Wahnsinnsgefühl es ist, wenn man dann plötzlich aus heiterem Himmel einen Schreibflash bekommt.

Das Dumme ist nur, dass so ein Schreibflash leider meist zu den ungünstigsten Zeiten kommt: Bei mir jedenfalls passiert das fast ausnahmslos nachts. Wenn ich das Licht aus habe und eigentlich schlafen will (manchmal sogar mitten im Schlaf, so dass ich aufwache), schießt mir plötzlich eine Idee durch den Kopf, die mir so gut gefällt, dass ich Angst habe, sie zu vergessen, wenn ich sie nicht gleich umsetze. Ich werde hellwach, wieder Licht an, Laptop her und schreiben-schreiben-schreiben, solange die Idee noch so bildhaft und frisch ist, dass man sie förmlich greifen kann! Meistens packt mich dann so ein Schreibstrudel, dass es schon gegen frühen Morgen geht, ehe ich das nächste Mal auf die Uhr schaue. Am Wochenende ist das ja nicht weiter schlimm, nur wenn einem das unter der Woche passiert und man am nächsten Morgen in die Arbeit soll … naaajaaaa 😉 .

Jedenfalls hatte ich letzte Nacht wieder so einen Schreibrausch, der den Band 2 zu Skadlaris  einen guten Sprung nach vorn gebracht hat. Tolles Gefühl, wenn die Ideen so hervorsprudeln, dass man mit dem Tippen kaum hinterher kommt … 😀 .

 

20. Januar 2017