Blitz-Geblinzel

Ein buchtaugliches Bild für den Verlag ist für die meisten vermutlich kein Problem – leider bin ich nicht nur absolut unfotogen, sondern auch noch extrem fotoscheu. Hiiilfeee !!!

Diese Aufgabe schrie ja förmlich nach einem Profi. Zwei Tage nachdem ich die Bildanfrage vom Verlag erhalten hatte, betrat ich den „Tatort zu meinem persönlichen Horrortrip“ 😛 – wobei der „Tatort“ sich als professionelles, vielseitiges Fotostudio mit einer sehr sympathischen Besitzerin entpuppte.

Mit unendlicher Geduld und viel Sinn für Humor hat sich Frau Dott vom fotograf-in-buchloe der Herausforderung angenommen. Sie ließ sich das Buch beschreiben und während der Unterhaltung machte sie Fotos. Das war leider insofern problematisch, dass ich zum einen ständig beim Blitz blinzelte und zum anderen, sobald sie die Kamera hob, meine Entspannung voll den Bach runter ging (das ging teilweise soweit, dass ich ständig mitten im Satz den Faden verlor – vermutlich glich mein Gesichtsausdruck dem berühmte Kaninchen vor der Schlange, nur dass meine Ohren nicht ganz so lang und flauschig sind 😀 ).

Wie sie es trotz meiner Blitz-Blinzelei und dem „Huch-die-Kamera-ist-wieder-oben!“ geschafft hat, so tolle Bilder zu machen, wird mir für immer ein Rätsel bleiben. An dieser Stelle nochmal ein ganz, ganz herzliches Dankeschön an Frau Dott für ihr feines Gespür, ihr gutes Auge und vor allem für ihre Engelsgeduld. Sie waren einfach genial !!!

2. März 2016